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neu: Der Klinik-Song von St.-Peter-Ording

Ich habe die Klinik betreten

und dachte gleich: Ich muss beten.

Ich hab in Gesichter gesehn

und fragte mich, wie soll das gehn?

Manch Auge so traurig, so leer,

und Beine, so müde, so schwer

und Seelen voll Kratzern und Wunden.

Wie sollen wir hier denn gesunden?

 

Refrain:

Wenn ich in Sankt Peter Ording

mit den Kaputten im Chor sing

und wenn wir mit Jörg und Jasmin

verlorn durch die Kneipenwelt ziehn,

ja dann singen wir unseren Hit:

Klinik, mach uns wieder fit.

 

Den einen, den stresst seine Frau,

den andern der Chef auf dem Bau,

den dritten die beiden zugleich

und der vierte ist einfach zu weich.

Den fünften hat die Hektik genervt,

den sechsten durch Mobbing verschärft.

Der Wahnsinn der Welt treibt sie her.

Manchen rettet die Klinik nicht mehr.

Refrain ...

 

Dem einen hilft Sporttherapie,

dem anderen Psychologie,

dem dritten die schöne Natur.

Uns hilft die nächtliche Tour.

Uns hilft in den Kneipen das Bier

und das Gefühl Wir sind Wir.

Und sei die Welt noch so gemein.

Gemeinsam ist keiner allein.

Refrain ...

 

Visite zum Schluss: Ich fass Mut

und sage, ich find's richtig gut,

dass ich mich selbst therapier

nach der Anwendung abends beim Bier,

sage prost mit strahlendem Blick

und die andern prosten zurück.

Bringt die Zukunft auch wieder Stress,

das sind Szenen, die ich nicht vergess.

Refrain...

Copyright: Helmut Rauer, 2017

 

 

 Weitere Texte

aus dem Programm "Menden zappelt noch":

Zappel-Bürgermeister
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Im Fegen eine Eins
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andere Texte:

Konzertsaal Dechenhöhle
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Lied zur Landesgartenschau Hemer "Raudi Raupe, mach dein Ding"f
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 Pressestimmen 

Westfalenpost Menden, 13. 6. 2016

 "Kabarettistischer Sturm bricht los. Trio Honselmann bringt St. Vincenz zum Wackeln und begeistert Publikum...Am Ende gab es donnernden Beifall."

 

 

Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 1. 10. 2015

"Blödeleien, Dichtkunst und viele lokale Perlen... Ein Abend, den man besser nicht verpasst hätte."

 

 

Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 8. 11. 2013

"Kleinkunst mit reichlich Lokalkolorit hatte das Trio Honselmann mit in den Letmather Gewölbekeller gebracht. Helmut Rauer ließ seinem kabarettistischen und schauspielerischem Talent freien Lauf - und zwar mit Vollgas. Sabine Collatz, die als Sängerin satirische Lieder beisteuerte, schlüpfte in die Rolle einer Berliner Taxifahrerin und zog über den "Millionen-Bischof" her. Maximilian Paroth fügte seinen vielen musikalischen Talenten nun auch noch die kunstvolle Begleitung des kabarettistischen Liedes zu. ...Das war spitze."

 

 

Westfalenpost Menden, 17. 6. 2014

"Wie kann es sein, dass die Kabarettistin Helmut Rauer und Sabine Collatz immer wieder Stoff für ein Bühnenprogramm zusammenbekommen? So schlimm kann Menden doch gar nicht sein. Doch, noch viel schlimmer. ... Gewohnt bissig ließen sich Helmut Rauer und Sabine Collatz aus ... bevor sie sich mit ihrem Menden-Lied vom begeisterten Publikum im MAT verabschiedeten."

 

 

Süderländer Volksfreund, 1. 3. 2017

 "Der Versuchsballon ist gut gestartet", sagte Johannes Schmoll, Vorsitzender der Eisenbahnfreunde Hönnetal, am Samstag zum ersten kabarettistischen Abend im Binoler Bahnhof. Mit dem Trio Honselmannn gelang den Eisenbahnfreunden ... ein Glücksgriff. ... für Johannes Schmoll erfolgreich auch mit Blick auf die Besucherzahlen."